April18
Die Iren sind echte Charmeure was Komplimente angeht: Letztens war ich in einem Geschäft, hatte auch schon ausgesucht was ich wollte und wartete gerade schweigend darauf, dass die Verkäuferin meinen Artikel fertig einpackte. Da kam der Chef des Geschäfts herein, und dachte wohl er müsse sich ein bisschen mit mir unterhalten um einen besonders guten Eindruck zu hinterlassen.

Er fragt mich also wie es mir geht und ich erwidere höflich: “Fine. Thanks.” Nur diese zwei Wörter. Bevor ich die Gegenfrage stellen konnte, fragte er schon munter weiter, wie mir mein Aufenthalt in Irland den gefallen würde.
Da war ich ehrlich etwas verblüfft: er konnte doch nicht an diesen 2 Worten gehört haben, dass ich Ausländerin bin! Hatte noch nicht mal tourimäßige kurze, bunte Hosen und Schlabberhemden an! Sah ganz normal aus, wie der Durchschnittsire auch! Scheinbar habe ich auch etwas verwirrt geguckt, denn er fing dann an zu lachen und meinte, er hätte sofort erkannt dass ich nicht aus Irland bin, weil ich so gesund aussehe. “You could definitely not be Irish!”
Ja das ich doch mal ein Kompliment!
April18
Mal wieder ein paar Suchbegriffe, durch die Leute auf meine Seite gekommen sind:
- “Zu wenig Wasserdruck in der Dusche”
Ja, davon kann ich ein Lied singen…
- “Geschichten von Regen, Sonne und Wind”
Vor allem von Regen und Wind könnte ich viele Geschichten erzählen
- “Brauche ich Süßigkeiten”
Das muss natürlich immer individuell geklärt werden. Jeder Mensch ist anders. Ich allerdings habe für mich entschieden das ich definitiv Süßigkeiten BRAUCHE!! 
Hab ich ab und an auch mal… 
Jawohl!!!! Weiter so!! *In die Hände klatsch*
Wer? Ich? Nööö…..das muss sich jemand in der Seite geirrt haben 
- “Die Oma hat den Hit macht immer alles mit”
Dann ist es eine coole Oma…
- “Überlebenspaket zum Geburtstag für Frauen”
Da gehört auf jeden Fall Schokolade, Gummibärchen, ein Äpfelchen, ne Flasche Wasser, was zu lesen und ein Labello rein!
Wer braucht die nicht?! Gibts aber hier auf dem Blog nicht zu kaufen, also weitersuchen!
April16
Die irischen Steckdosen haben On-/Off-Schalter. Das ist ganz praktisch, da man – gerade bei Kindern – nicht Angst haben muss das was passiert wenn sie mit den kleinen Patschefingerchen drin rumbohren. Allerdings klappt das auch nur so lang, bis sie herausgefunden haben, wozu der Schalter da ist und wie er funktioniert…
Schön ist auch, wenn man nicht gleich “schaltet” wozu sie da sind: Dann steht man vor dem Staubsauger, wundert sich warum er nicht angeht, quetscht am Kabel rum und hämmert auf den Anschalter – nichts passiert. Also immer schön den On-/Off-Knopf betätigen bevor man das elektrische Gerät aus dem Fenster haut!
April16
Auch in Irland wird gesunde Ernährung groß geschrieben. Wer es sich leisten kann, der kauft möglichst “organic food” und nur bei Tescos und Dunnes Store. Wer nicht, geht zu Lidl oder Aldi…
Woher weiß man aber wie gesund ein Produkt nun ist oder auch nicht?!

Die Nährwertangaben stehen in Irland auf JEDEM Produkt gut sichtbar drauf. Das ist Pflicht. Und zwar genau, wieviele Kalorien pro zwei Stücke Schokolade (Tipp: Einfach nicht hingucken wenn man die Tafel aufreißt!!), wieviel Prozent des Tagesbedarfs, wieviel Fett, wieviel Zucker, wieviel dies und das und jenes…
In Deutschland soll das jetzt wohl auch öfters vorkommen oder sogar Vorschrift (?!) werden. Ich glaube da kam was in den Nachrichten, kurz bevor ich das Land verließ…
Aber ich denke es ist noch nicht so ausgeweitet wie hier. Ich jedenfalls finde es praktisch – zumindest bei den Produkten wo man sich beim lesen immer noch gut fühlt. Bei allen anderen muss man eben gut ignorieren können!
April15
Sodele, wir sind in meiner letzten Woche angekommen und ich brenne auf Sonntag!!
Weil es aber ja trotzdem noch ein paar Tage sind bis dahin, brennt derweil erstmal der Backofen: Habe gestern mit Danny Spiderman-Muffins gebacken. Er ist der größte Spidermanfan (mindestens!) in ganz Galway. Deshalb dürfen Muffins im speziellen Design nicht fehlen, auch wenn sie nicht so ganz dem Gesundheitsprinzip der Familie entsprechen. Und was Danny will, das kriegt er auch – egal ob gegen die Prinzipien oder nicht!
Also ging es los, die Zutaten zusammenmixen und fleißig rühren…immer schön die Schüssel festhalten, damit sie nicht samt Inhalt auf dem Fussboden landet.

Dann ab in die kleinen Förmchen (natürlich auch schon in den passenden Farben) und in die wohlige Wärme des Ofens.

Wenn man geduldig wartet, kommen die Törtchen aufgeplustert aus dem Ofen und können anschließend schön verziert werden. Danach sollte man sich genauso sehr freuen wie Danny.

Beim Verzehr empfiehlt es sich dann natürlich im passenden Outfit aufzutreten. Dann macht es doppelt so viel Spaß und die Kleckerflecken fallen gar nicht auf!
