Warten, warten, warten!
Wenn ich dem heutigen Tag einen Titel geben müsste (ähnlich wie im Film “Das Streben nach Glück” mit Will Smith, falls den außer Hannah und mir jemand gesehen hat…) dann wäre es wohl: “WARTEN“.
Es ging los 8 Uhr, mit dem Englischseminar “New York”. Wir hatten die Aufgabe in Gruppen Lehrbücher zu evaluieren, welche sich im Lesesaal der PH befinden. Dieser Lesesaal machte aber erst 9 Uhr auf, wie wir dann feststellen durften. Da keiner der Tutoren daran gedacht hatte, die Materialien am Vortag zu holen oder zu kopieren, saßen wir 1 Stunde tatenlos herum und haben – gewartet.
Weiter ging es zur Segmentsprüfungsanmeldung (was ein langes Wort). Da sich sehr viele zum Staatsexamen oder zur Segmentprüfung anmelden wollten habe ich dort geschlagene 2, 25 h – gewartet. Der eigentliche Prozess ging dann recht flott, aber 2,25h Lebenszeit floßen ungenutzt dahin…
Dann weiter zum Councelling für das Englischpraktikum. Und wie könnte es anders sein: 30 Minuten warten…
Am Bahnhof eine halbe Stunde auf den Zug – gewartet. Dabei hat eine Oma, auf dem Weg zu einer Beerdigung in St. Ilgen, alle Gefühlszustände die ein Mensch so haben kann durchgemacht und gleich auch mit mir geteilt. Erst weinte sie, dann freute sie sich über die besonders schöne farbliche Abstimmung zwischen meinem roten Fahrrad und dem ebenso roten Rucksackes. Dann war sie wieder traurig, besorgt ob ich es mit dem Fahrrad in den Zug und auch wieder heraus schaffe, glücklich über ihr 82 Jahre langes Leben und meine pure Anwesenheit. Hilfe!
Dann ging es zum Arzt (wegen Heuschnupfen) und dort wieder 45 min – gewartet.
Jetzt warte ich nur noch auf den nächsten Tag!




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