Packstation
Gestern kam ein Paket von meinen lieben Eltern. Leider war ich zu der Zeit grad am Schwitzen und Nachdenken über Kurzgeschichten und Gender Studies…Deshalb hat die gute Post mein Paket in die nahegelegene Packstation geschafft. Das fand ich toll. Im Briefkasten hatte ich eine Benachrichtigung mit Strichcode und die Auskunft das ich es ab 19 Uhr noch am gleichen Tag (!) dort abholen kann.
Also abends zur Packstation gedüst.
Dort scannt man seinen Code ein und gibt den Namen ein.
Noch schnell virtuell unterschrieben und !!schwups!! öffnet sich ein Fach und drin lag tatsächlich ein Paket nur für mich drin!! Wirklich toll!
Grad für Leute die tagsüber nicht zu Hause sind und auch am nächsten Werktag nicht zu den wahnwitzigen Öffnungszeiten der Post Zeit haben, ist es eine ideale Lösung.
Achtung Ostalgie! So ähnlich funktionierte es bereits in der DDR. In den Städten und besonders Dörfern waren Paketfächer aufgestellt. Wer ein Paket bekam und nicht zuhause war, fand einen Schlüssel im Briefkasten, mit dem dann das Paketfach geöffnet wurde. Der Schlüssel blieb dann stecken. Also eine einfache und weitgehend störungsfreie Sache. Was wird dagegen die heutige Anlage gekostet haben?
Toll was sich die DDR Bürger so ausgedacht haben! Wobei es mit Schlüsseln wohl wirklich einfacher geht. Die Anlage ist zwar toll, aber bestimmt so ein paar Tausender wert…
Trotzdem freu ich mich auf mein nächstes Paket!! Bitte nicht zu groß, sonst muss ich es bei der Post abholen
coole sache die packtstation, wie ein übergrosser briefkasten.