“Wie blöd kann man denn eigentlich sein?!”
Mit diesen Worten begrüßte mich heute der Lieblings-Roy. Hintergrund dieses überaus freundlichen Empfangs war ein erneutes spaßbringendes Erlebnis mit dem Fahrrad. Auch ihr sollt daran Anteil haben (wenn ihr denn wollt) und deswegen blogge ich es hier…
Ich fuhr bei -0,4° C, herrlichem Sonnenschein und einem Lied auf den Lippen (und Ohren) früh halb 10 an die PH. Die Straßen waren größtenteils mit weißem Reif überzogen, was mich veranlasste heute etwas langsamer und vorsichtiger zu fahren. Da 4 km lang nichts passierte, fuhr ich zwar immer noch langsam aber schweifte mit den Gedanken ab…Diese Unaufmerksamkeit sollte mir in der nächsten Kurve zum Verhängnis werden. Dort legte ich mich etwas zu sehr hinein ohne der Straßenglätte genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Da ich leider keine Winterreifen habe, rutschte das Fahrrad weg und ich – samt Rucksack und Fahrradschloss – über die ganze Straße. Prima!
Leider ging es nicht so “glatt” wie gestern, wo ich ja nicht mal eine klitzekleine Schramme an meinem Körper finden konnte. Heute hab ich mich mit meinem linken Oberschenkel (gut gepolstert) und den Händen abgefangen. Ergebnis: Riesige blaue Schwellung am linken Oberschenkel, Loch in der neuen (!!!!) Hose und Schramme am Knie, sowie Schwellung an den Abstützstellen der Hände.
Zu allem Überfluß hatte das Fahrrad natürlich auch wieder irgendetwas….(hätte mich auch gewundert wenn nicht). Die Kette hatte sich im letzten Zahnrad verhakt. Hab ich aber nach 5 Minuten fuddeln und rummurcksen wieder hinbekommen. Inklusive schwarzer Hände…
Soll ich morgen zu Hause bleiben, zu Fuß gehen oder auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen – was meint ihr?
[Bild via fabian flickr]
Ohoh. Na bei deinem Pech doch mal lieber mit der Bahn fahrn?
Na ja, da es heut regnet, werd ich zumindest die Hälfte der Strecke mit dem Zug fahren