Ostern in Strasbourg

Über Ostern haben wir uns eine Auszeit vom Alltag genommen und sind verreist. Da ich die ganzen Ferien an meiner “tollen” schriftlichen Arbeit sitze, fiel mir allmählich die Decke auf den Kopf. Deswegen ging es Karfreitag für zwei Tage nach Strasbourg in Frankreich. In dieser wunderschönen Stadt besichtigten wir bei reichlich Regen, Wind und Kälte allerlei Sehenswürdigkeiten. Geholfen haben uns dabei jede Menge Geocaches, die uns an besondere Orte führten.
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Schwedische Gardinen

…haben wir nicht, aber dafür ganz tolle Gardinen für das Wohnzimmer die am Wochenende in viel schweißtreibender Arbeit erstellt und angebracht wurden.

Dafür waren extra Roys Tante und Onkel aus der Heimat angereist und so ging es am Samstag nach kurzer Beratung los in die Möbelhäuser der Region um Gardinenstoff zu kaufen. Dies stellte sich leider als relativ schwierig raus. Nachdem wir mehrere größere Läden erfolglos abgeklappert haben, betraten wir hoffnungsvoll das letzte Geschäft. Die hatten zwar auch einen Riesenauswahl, aber nachdem wir jeden Tisch mit Stoffballen mehrmals von oben bis unten abgegrast hatten und immer noch nicht so wirklich DER Stoff in unsere Hände gefallen war, kam die Durchsage, dass der Laden in 10 Minuten schließt. Upps. Jetzt aber flott! Die freundliche Verkäuferin hat in den letzten Minuten gegeben was sie konnte, Stoffballen rangeschleppt, als ob es um ihr Leben ginge. Kurz nach Ladenschluss haben wir uns dann tatsächlich noch für einen Stoff entschieden! Sonst hätten wir das unterfangen “Gardinen nähen” gleich kippen können. Denn ohne Stoff lassen diese sich ganz schlecht nähen…

Nachdem wir dann zum zweiten Mal an diesem Tag im blau gelben Möbelhaus waren um die benötigten Schienen und diverse Kleinteile zu besorgen, fuhren wir völlig erschöpft nach Hause.

Am Sonntag wurde dann fleißig zugeschnitten, abgemessen, genäht, Löcher in die Decke gebohrt, Gardinenstangen angebracht etc. Und obwohl keine unnötigen Pausen eingelegt wurden, ging es nicht so schnell voran, wie wir uns das vorgestellt hatten. Erst 22 Uhr konnten unsere fleißigen Gäste den Weg Richtung Heimat antreten! Jetzt hängen die Gardinen nahezu fix und fertig an der Decke und es sieht ganz anders aus als die mit Klebeband befestigte Pseudogardine die die letzten Jahre hing :) Nur noch eine Übergardine fehlt, aber die kommt demnächst per Post…

Vielen Dank nochmal an Verena und Roberto! Wir freuen uns immer wieder wenn wir die Gardinen betrachten, dass ihr euch dieses Wochenende Zeit genommen, die Möbelhäuser der Region besucht und bis zum späten Sonntagabend an unseren Gardinen gearbeitet  habt! :)

SO, jetzt haben wir genug erzählt, jetzt gibts mal Bilder!!

Wem diese Bilder nicht genug sind, der muss persönlich vorbeikommen! Es ist nämlich nicht soo leicht, weiße Gardinen gegen das Licht am durchsichtigen Fenster zu fotografieren :)

Wenn ich nicht ich wäre, wäre ich…

…ein Monat: Mai
…ein Wochentag: Freitag (das ganze Wochenende liegt vor einem)
…eine Tageszeit: 10.00 (früh)
…ein Planet: Neptun
…ein Meerestier: Annemone
…eine Richtung: links
…eine Zahl: 16 (was sonst?!)
…ein Kleidungsstück: Strickjacke
…ein Schmuckstück: Ohrring
…eine Kosmetik: Labello (Bebe Classic)
…eine Blume oder eine Pflanze: Frühjahrsblüher
…eine Flüssigkeit: Smoothie
…ein Baum: Riesenmammutbaum
…ein Vogel: Kollibri
…ein Möbelstück: Kerzenhalter
…ein Wetter: Sonnenschein/blauer Himmel/leichter Wind
…ein mythisches Wesen: wäre ich niemals :)
…ein Tier: Koala (20 h schlafen, 4 h essen…)
…eine Farbe: blau
…ein Element: Wasser
…ein Auto: Audi :)
…ein Lied: ein nettes Klavierstück á la Yann Tiersen vllt.
…ein Film: Das Streben nach Glück
…eine Stimmung: grummelig
…ein Körperteil: Ohr
…ein Gesichtsausdruck: Schnutze ziehen
…ein Schulfach: Englisch
…ein Gegenstand: Handschmeichler aus einem edlen Mineral
…ein Wort: amazing
…eine Sportart: schwimmen
…ein Getränk: stilles Wasser
…eine Eissorte: Vanille
…ein Märchen: 3 Haselnüsse für Aschenbrödel (was sonst?!)
…ein Spielzeug: eine Wiiii ;)

Stöckchen gefunden auf dem Stöckchenblog:) Wer es fangen möchte: alla hopp! :)

Category: Buntes Allerlei  Tags:  3 Comments

Jet-Set Leben

Nachdem das Semester erfolgreich beendet war, habe ich mir ein paar Tage ganz in Familie gegönnt. Dazu ging es vergangenen Sonntag per Flugzeug nach Berlin zu meinem Onkel Holger, der an diesem Tag Geburtstag feierte. Die Schneemassen in Berlin waren schier ungeheuerlich. Besonders auf den Nebenstraßen merkte man, dass die Berliner mit Schnee und seiner Handhabung sonst nicht allzu viel zu tun haben…Die Gehwege waren kaum besser dran und so wurde manch ein Spaziergang zur unschönen Rutschpartie. Die Hosenbeine waren bis zu den Knien gut gesalzen und feucht…Auf dem Programm stand eigentlich die Reichstagskuppel, aber nachdem 10 Min bevor wir kamen ein Eisbrocken hinuntergerutscht war, hat die Polizei die Kuppel gesperrt. Toll, wie immer wenn ich in Berlin bin, ist die Kuppel nicht begehbar…

Die zugefrorene Spree in Berlin, im Hintergrund der Fernsehturm

In Berlin haben wir (= meine Eltern und meine Schwester) uns am Montag eine Eisfigurenausstellung von chinesischen Künstlern angeschaut. Sehr empfehlenswert, aber jetzt leider vorbei. Wer konnte auch damit rechnen, dass es Ende Februar immer noch kalt genug ist in Berlin?!

Das Brandenburger Tor aus Eisblöcken

Nach der eisigen Ausstellung ging es auf direktem Wege weiter nach Kiel. Dort wartete schon mein Bruder, samt Freundin und Neffe auf uns.

Junes und sein Opa Ralf, Junes liebt es an Fingern herumzuknabbern, hier eine Attacke auf Opas Daumen

Bis Donnerstag sind wir in Kiel verblieben. Das Wetter war so wie ich es mir (vor allem an meinem Geburtstag) gewünscht habe – kalt aber sonnig (größtenteils). Wir haben die herrliche Seeluft genossen bei langen Strandspaziergängen. Allerdings war kein Krümmel Sand zu sehen, da in Kiel mindestens 40-50cm Schnee liegen. Somit hatten wir auch das Vergnügen Teile der Ostsee zu begehen, da sie zugefroren war. Das Schieben des Kinderwagens gestaltete sich auf den teilweise überhaupt nicht geschurten Wegen schwierig. Haben uns aber durchgekämpft und Junes in den Schlaf geschaukelt. Den Rest der Zeit haben wir ihn bespielt so gut es ging, diskutiert wer ihn als nächstes halten darf, wer ihn schon am längsten hatte, wer ihn ausziehen/wickeln darf und und und. Dafür war er abends todmüde und hat 8h durch geschlafen…

Der Kieler Hafen vor Jans Institut, im Wasser schwimmen Eisschollen

Schneedüne mit Schwänen im Hintergrund

Ostseeküste im Schnee versunken

Fazit der Woche: ich bin innerhalb von 5 Tagen in Stuttgart, Berlin, Kiel, Halle, Leipzig und Heidelberg gewesen, hab meinen Neffen endlich persönlich kennengelernt und für dieses Jahr genug Schnee gesehen. Außerdem bin ich wieder ein Jahr älter geworden und muss mich nun ein Jahr mit einer mir äußerst verhassten ungeraden Jahreszahl rumschlagen… :)

Junes und Tante Ireen :)

It´s done!

Nachdem ich letztens meine letzte Praktikumsstunde hatte, habe ich heute meinen ausgefüllten Praktikumsschein zusammen mit Steffi, einer Leidensgenossin, im Praktikumsamt abgegeben [@ Steffi: Bestimme die Satzglieder, Wortarten und die Art des Nebensatzes im vorherigen Satz.]. Was eine Erleichterung. Es gab auch nichts zu beanstanden, alles war toll und Friede, Freude, Eierkuchen. Diesen historischen Moment haben wir festgehalten:

“Happy faces everywhere”

Außerdem habe ich heute meine erste und letzte Klausur für dieses Wintersemester geschrieben. Es ging um “Grammatische Basiskenntnisse für Sonderpädagogen”. Im Klartext, Wortarten, Satzglieder, Satzarten und Morphologische Besonderheiten bestimmen. Am Anfang des Semester war ich absolut verloren und mir rauchte nach jeder Sitzung der Kopf. Nach einer Weile sind wir dann aber alle kollektiv durchgestiegen und ich bin eigentlich ganz ruhig in die Klausur reingegangen. Finde sie war machbar und absolut fair. Meine Schwester und ihre Klassenkamerade hätten sich wahrscheinlich kringelig gelacht, denn sie hat (wohlbemerkt gerade in der 7. Klasse!!) letzte Woche eine Klassenarbeit zum gleichen Thema geschrieben…Schon erstaunlich wie schnell man so ein Zeug vergisst, wenn man ab der 8./9. Klasse sowas einfach nicht mehr macht. Da wendet man dann nur noch praktisch an… Na ja, habe mit einem fast schon zu guten Gefühl den Raum verlassen. Das war zumindest zu Schulzeiten meist trügerisch…Warten wir ab. Der Dozent hat versprochen bis zum Ende der Semesterferien zu brauchen. Weiß zwar nicht, warum das so lange dauert, aber ich kann es wohl nicht ändern.

Damit ist mein Semester heute auch schon so gut wie zu Ende. Morgen noch einmal Praktikum, am Donnerstag und Freitag habe ich frei. Ab jetzt also nur noch ZULA und keine Ausreden mehr. *seufz*