July25
Ich habe mein ganz persönliches Semesterende-Tief.
Bin deprimiert und mir fällt die Decke auf den Kopf (Autsch). Aus Frust habe ich schon 4 Muffins (Danke Hanna) und 2 Stück Kuchen (Danke Jana) in mich reingestopft verzehrt.
Mehr möchte ich zu dieser äußert angespannten Verfassung nicht sagen.
P.S. Schokolade, Muffins und Kuchen bringen rein gar nichts, bis auf ein kurzzeitiges Glückgefühl und anschließend Unmengen an Hüftgold…
*deprimiert davon schleich*
March12
Der Sturm ist vorbei, die (meisten) Häuser stehen noch! Es gab allerdings Gebiete, die den Tage ohne elektrischen Strom verbringen mussten und Löcher in den Dächern zukleistern…
Ich hatte mich also auf die Ruhe nach dem Sturm gefreut, denn Danny geht ja mittwochs den Vormittag über in die Playschool. Hab die Hausarbeit extra schnell erledigt, damit ich noch ein bisschen was schaffe. Aber, zu früh gefreut!
Danny hatte heute keine Lust, hat gebrüllt wie am Spieß und sein Ziel erreicht: Er durfte wieder mit nach Hause…
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February28
Ich habe ja schon einmal angedeutet, dass in meiner Gastfamilie wenig bis keine Süßigkeiten verspeist werden. An sich ja auch eine noble und ehrenwerte Haltung, mal ganz davon abgesehen dass es auch noch sehr gesund ist.
Allerdings nicht immer ganz einfach und scheinbar nur was für sehr willensstarke Personen (zu denen ich unter Garantie auch nicht gehöre – nicht wenn es um Schokolade geht!). In letzter Zeit ist mir mehrfach der heimliche Verzehr von (dunkler) Schokolade ("That´s healthier!"), Keksen und Schokoriegeln seitens der Eltern aufgefallen…
Nun gut, das ist ja auch nicht weiter schlimm, allerdings könnte man es ja dann auch gleich für alle zugänglich machen, oder?
Jedenfalls, kochen und backen die Kinder und ich öfters mal was Nettes. Seien es Cookies, Brot oder Cupcakes. Erstens macht es den Kindern (und mir) Spaß, zweitens ist es eine tolle Sache mit Kindern zu kochen, drittens mag ich die Küche und viertens mach ich das natürlich nicht ganz uneigennützig (siehe: Ich brauche Schokolade!)!
Das sollten also genug Gründe sein…
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February26

Heute sogar zwei (!) neue Wörter gelernt:
Parsnip (englisch) und
Pastinake (deutsch)
Nur, was zum Henker is ´ne Pastinake?! Ich hab die heute in die Suppe reingeschnippelt, sie sieht aus wie eine übergroße, weiße Möhre. Also schnell mal gegoogelt und rausgefunden dass die Rübe mit dem wohlklingenden Namen aus der Familie der Doldenblütler stammt (ja, das hättet ihr nicht gedacht, wa?!).
Weitere Namen sind Elmöhre, Hirschmöhre, Moorwurzel oder auch Welsche Petersilie. Na prima, hab ich so beim googlen gedacht – kenn ich trotzdem nicht! Schmecken tut es wie ne Mischung aus Möhre und Kartoffel.
February20
Ha! Wer hätte es gedacht?! Ich kann ja doch kochen!!Heute war es meine Aufgabe das Dinner (abends gibts immer warmes Essen, mittags meistens Suppe oder Salat) zuzubereiten. Grainne hat vorgeschlagen dass ich “Cottage Pie” mache, ein typisch irisches Landessen.Ich mich also den ganzen Vormittag (ok zugegeben, dass ist leicht übertrieben….) in die Küche gestellt (Danny hat Video geschaut) und Cottage Pie zubereitet. Im Prinzip ist das eine Art Auflauf, die unterste Schicht besteht aus einem Hackfleisch-Zwiebel-Möhren-Knoblauch-Mix (man kann eigentlicht alles reinhauen was noch so in der Küche rumliegt) und die oberste Schicht aus Kartoffelbrei. Das Ganze wird dann noch in den Backofen gesteckt und fertig! Und ich sag euch, es schmeckt super lecker!! Rezept ist schon fein säuberlich abgeschrieben damit ich euch damit beglücken kann (falls das irgendjemand überhaupt will)!
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