Neeri On Tour…

ireen harlass über das tägliche leben und ihren weg zur lehrerin

Bergfriedhof

March18

Bei herrlichem Sonnenschein und 20°C Frühlingswärme sind wir gestern eine gemütliche Runde über den Bergfriedhof in Heidelberg spaziert. Mit über 20 km Wegen kann man dort eine ganze Weile zubringen und die Grabstätten einiger bekannter Persönlichkeiten wie Carl Bosch, Friedrich Ebert oder Robert Wilhelm Bunsen besuchen. Cachebegeisterte können nebenbei einen aufwendig gemachten Cacherundgang absolvieren. Bevor sich jemand aufregt: das Finale liegt außerhalb des Friedhofs.

Kleine Entdeckung: Auf dem Grab von Bunsen steht ein kleiner Bunsenbrenner! :)

Besonders gut an diesem Friedhof gefallen mir die vielen alten Gräber, das weitläufige terrassenartige Gelände (früher war hier ein Weinberg, dieser Aufbau sollte erhalten bleiben) und die etwas mystische Stimmung. Für Heidelberg-Besucher die ein wenig fern ab des Altstadttrubels wandeln wollen ein absolutes Muss!

 

Godot ist da!

December21

Das Warten hatte gestern schließlich ein Ende. Nachdem wir letzte Woche per Mail (das Versenden der Briefe wurden angeblich verbummelt) schon die Zulassung zum Seminar erfahren haben (Yeah! Wunschseminar Heidelberg!), kam gestern der Brief, der die Schulzuweisung enthielt. Und es ist (…Trommelwirbel…): Karlsruhe.

Nun ja, es ist nicht meine Wunschschule gewesen, aber auch nicht Heilbronn, von daher ist es schon ok. Man wird sich arrangieren. :) Hallo schonmal an alle Karlsruher und bis Februar!

Ich verabschiede mich mit diesem Post aus diesem Jahr, wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins endlich wieder geradzahlige Jahr 2012!!

Wir sehen/lesen/hören uns!

Future-wanna-be-teacher Ireen :)

 

Haarlassweg

May29

Da das Wetter heute so herrlich war, haben wir einen Ausflug in die Berge in/um Heidelberg gemacht. Da gibt es viel Wald, wo es bei 28° C besonders angenehm ist. Gestartet sind wir am Stift Neuburg, einer idyllisch gelegenen Benediktiner-Abtei, wo man wohl leckere Sachen aus dem eigenen Anbau essen und kaufen kann, was wir aber nicht taten. Dafür jede Menge andere Leute die sich dort im Garten in der Sonne tumelten. Für uns ging es aber auf eine schöne Cacherunde, bei der wir insgesamt ca 200 Höhenmeter überwunden haben. Das war teilweise ein ganz schön knackiger Aufstieg, aber auch für uns gut zu meistern. Und der Ausblick hat für alle Mühen entlohnt!

Dabei wanderten wir auch auf den Spuren meines Nachnamens am “Haarlaß” (na ja, ein Buchstabe ist zu viel, aber sonst passt es).

Das ist schon komisch, wenn man auf einem Weg läuft der sozusagen nach einem selber benannt ist. Oder an einer Bushaltestelle des eigenen Namens steht…


An besagter Bushaltestelle war früher ein in der Umgebung sehr bekanntes Hotel namens “Haarlaß” (wer hätte es gedacht). Heute befindet sich dort ein europäisches Schulungszentrum von SAS. Trotz allem ist der Haarlaß noch sehr bekannt. Seitdem ich hier in der Region wohne, wurde ich schon häufig auf meinen Nachnamen und eine etwaige Verbindung zum Hotel angesprochen. Wie mein Opa aber mit einer sehr weit zurück reichenden Familienchronik zeigen konnte, haben wir mit Heidelberg nie was zu tun gehabt…

Alles in allem ein toller Tag. Am Ende des Tages krabbelte natürlich wieder eine Zecke rotzfrech auf mir herum. Dabei hatte mich gestern erst eine gebissen. Ich scheine nicht soo schlecht zu schmecken! :)

Lachendes Essen, Leibspeise, Philosophenweg

July26

Letztens erfuhr die Redensart “Friede, Freude, Eierkuchen” eine ganz neue Bedeutung, als mein Mittagessen mir so aus der Pfanne entgegenlachte:

Desweiteren gibt es eine Erfolgsmeldung bezüglich meiner Leibspeise. Die ist eigentlich recht einfach zu kochen, aber irgendwie habe ich es noch nie probiert. Am Wochenende habe ich mich dann dank dem idiotensicheren Rezept von Mutti an Kesselgulasch á la Mama rangetraut. Was soll ich sagen? Es hast FAST wie bei Muttern geschmeckt. Das FAST werde ich beim nächsten Mal ausmerzen, da ich eine Vorahnung habe, woran es gelegen haben könnte. Man verändert an so einem vielfach erprobten Rezept eben nichts, vor allem nicht beim ersten Nachkochen…

Als letztes gibt es noch zu berichten, dass wir am Wochenende endlich mal auf dem Philosophenweg in Heidelberg gelustwandelt sind. Das war nach über 4 Jahren Leben in Heidelberg längst überfällig. Das Wetter war perfekt, nicht zu heiß aber auch nicht kalt. Wenn man den 700 m langen 20%-Anstieg Berg dann mal überwunden hat, ist es auch wirklich herrlich da oben. Natürlich haben wir auch das obligatorische Foto vom Blick auf die Heidelberger Altstadt und das Schloss für die Ewigkeit festgehalten.

It´s done!

February9

Nachdem ich letztens meine letzte Praktikumsstunde hatte, habe ich heute meinen ausgefüllten Praktikumsschein zusammen mit Steffi, einer Leidensgenossin, im Praktikumsamt abgegeben [@ Steffi: Bestimme die Satzglieder, Wortarten und die Art des Nebensatzes im vorherigen Satz.]. Was eine Erleichterung. Es gab auch nichts zu beanstanden, alles war toll und Friede, Freude, Eierkuchen. Diesen historischen Moment haben wir festgehalten:

“Happy faces everywhere”

Außerdem habe ich heute meine erste und letzte Klausur für dieses Wintersemester geschrieben. Es ging um “Grammatische Basiskenntnisse für Sonderpädagogen”. Im Klartext, Wortarten, Satzglieder, Satzarten und Morphologische Besonderheiten bestimmen. Am Anfang des Semester war ich absolut verloren und mir rauchte nach jeder Sitzung der Kopf. Nach einer Weile sind wir dann aber alle kollektiv durchgestiegen und ich bin eigentlich ganz ruhig in die Klausur reingegangen. Finde sie war machbar und absolut fair. Meine Schwester und ihre Klassenkamerade hätten sich wahrscheinlich kringelig gelacht, denn sie hat (wohlbemerkt gerade in der 7. Klasse!!) letzte Woche eine Klassenarbeit zum gleichen Thema geschrieben…Schon erstaunlich wie schnell man so ein Zeug vergisst, wenn man ab der 8./9. Klasse sowas einfach nicht mehr macht. Da wendet man dann nur noch praktisch an… Na ja, habe mit einem fast schon zu guten Gefühl den Raum verlassen. Das war zumindest zu Schulzeiten meist trügerisch…Warten wir ab. Der Dozent hat versprochen bis zum Ende der Semesterferien zu brauchen. Weiß zwar nicht, warum das so lange dauert, aber ich kann es wohl nicht ändern.

Damit ist mein Semester heute auch schon so gut wie zu Ende. Morgen noch einmal Praktikum, am Donnerstag und Freitag habe ich frei. Ab jetzt also nur noch ZULA und keine Ausreden mehr. *seufz*

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