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Die irischen Steckdosen haben On-/Off-Schalter. Das ist ganz praktisch, da man – gerade bei Kindern – nicht Angst haben muss das was passiert wenn sie mit den kleinen Patschefingerchen drin rumbohren. Allerdings klappt das auch nur so lang, bis sie herausgefunden haben, wozu der Schalter da ist und wie er funktioniert…

Schön ist auch, wenn man nicht gleich “schaltet” wozu sie da sind: Dann steht man vor dem Staubsauger, wundert sich warum er nicht angeht, quetscht am Kabel rum und hämmert auf den Anschalter – nichts passiert. Also immer schön den On-/Off-Knopf betätigen bevor man das elektrische Gerät aus dem Fenster haut! :)

Auch in Irland wird gesunde Ernährung groß geschrieben. Wer es sich leisten kann, der kauft möglichst “organic food” und nur bei Tescos und Dunnes Store. Wer nicht, geht zu Lidl oder Aldi… :) Woher weiß man aber wie gesund ein Produkt nun ist oder auch nicht?!

Die Nährwertangaben stehen in Irland auf JEDEM Produkt gut sichtbar drauf. Das ist Pflicht. Und zwar genau, wieviele Kalorien pro zwei Stücke Schokolade (Tipp: Einfach nicht hingucken wenn man die Tafel aufreißt!!), wieviel Prozent des Tagesbedarfs, wieviel Fett, wieviel Zucker, wieviel dies und das und jenes…

In Deutschland soll das jetzt wohl auch öfters vorkommen oder sogar Vorschrift (?!) werden. Ich glaube da kam was in den Nachrichten, kurz bevor ich das Land verließ… :) Aber ich denke es ist noch nicht so ausgeweitet wie hier. Ich jedenfalls finde es praktisch – zumindest bei den Produkten wo man sich beim lesen immer noch gut fühlt. Bei allen anderen muss man eben gut ignorieren können! :)

Klamotten einkaufen in Irland ist, zumindest im Vergleich zu Deutschland, sehr günstig. Deshalb kaufen die Iren (natürlich) auch gern ein.

In den meisten Läden sind allerdings die Kapazitäten an Umkleidekabinen eher knapp. Die Iren, die sonst relaxed und geduldig sind, können beim shoppen gar nicht schnell genug in die Klamotten schlüpfen. Es ist kein seltenes Bild, dass die irischen Frauen (war ja nie in der Männerumkleide…) in die Umkleide rennen, feststellen das alle Kabinen besetzt sind und deshalb alles vor dem Vorhang anprobieren. Egal ob Hosen, Oberteile oder auch Unterwäsche – kein Mensch beschwert sich, gafft oder geniert sich gar. 

Ich selber habe mich allerdings nicht an diese “Sitte” angepasst. Und da ich ja auch Zeit ohne Ende habe, warte ich eben mal ein paar und amüsiere mich über die hastigen Shopper…:)

Irische Mode ist entweder schon total hipp, und wir wissen es (noch) nicht, oder aber schon wieder out. Besonders bei weiblichen, jungen Leuten ist es sehr beliebt “oben hui und unten pfui” herumzulaufen. Im Klartext bedeutet das, oben relativ schicke Klamotten und unten eine schlabbrige ausgewaschene Jogginghose.

Diese Spezies Iren lässt sich allerdings nur selten fotografieren, deswegen müsst ihr euch das eben vorstellen…:)

Die Iren stecken alle unter einer Decke!!!

Also, natürlich unter einer Bettdecke! :)  

Wie in einigen anderen Ländern auch (Frankreich wenn ich mich recht erinner?!) bevorzugen die Iren eine Bettdecke die für zwei Personen reicht. 

Mein Ding ist es ehrlich gesagt nicht so. Die Bettdecken sind ziemlich schwer, wenn meine des Nachts mal runterrutscht, bin ich garantiert hellwach bis ich sie wieder hoch gezerrt habe. Außerdem stelle ich mir vor, dass der kalte Wind immer durch pfeift wenn man da zu zweit drunter schnarcht. Denn man kann sich ja nicht so in die Decke wickeln wie alleine. Das alleine würde ich auch als Nachteil gelten lassen: Man muss immer teilen und kann die Decke nicht für seine alleinigen Zwecke nutzen.

Aber nun gut, ich gebe zu, es ist bestimmt ganz schön wenn man sich zu zweit unter die Decke kuscheln kann. Allerdings, brauch ich da keine doppelt so breite Bettdecke dazu…