Am Samstag haben Roy und ich uns einen Kinoabend gegönnt. Auf dem Programm stand der Vorleser – denn ich übrigens auch schon vor Kate Winslets Oscar sehen wollte…Hab während der Schulzeit mal das Buch von Bernhard Schlink gelesen und deswegen wollte ich auch den Film gerne mal sehen.
Grob gesagt befasst sich die Geschichte mit der Judenvernichtung und der Frage wie man mit den Tätern umgehen sollte. Eingebettet ist das Ganze in eine Liebesgeschichte (was sonst)…Einige Teile des Films/Buches spielen in Heidelberg, was wohl (nur) das Heidelberger Publikum wirklich interessiert. Ist doch immer wieder was anderes wenn da als Unterschrift steht “Heidelberg – 1976″ als wenn da gestanden hätte “Stadt xyz”. Auch wenn von Heidelberg selbst nichts zu sehen war…
Nun gut, kurze Einschätzung von mir…
- Zumindest im ersten Teil des Films überraschend viel nackte Haut. Kommentar Roy: “SO hatte ich es mir nicht vorgestellt!” Publikum hielt kollektiv die Luft an
- Anfangs dachte ich Kate hätte den Oscar nicht unbedingt verdient, denn sie war gar nicht sooo viel zu sehen. Am Ende hatte sie ihn sich dann verdient…
- Noch lieber wäre mir allerdings gewesen David Kross (der männliche Hauptdarsteller) hätte ihn bekommen. Er hat einfach super überzeugend und gut gespielt. Und niedlich ist er auch.
- Überraschend war die vorwiegend deutsche Besetzung – in einem amerikanischen Film.
- Die Geschichte war sehr ergreifend – bemerkbar machte sich das vor allem an den vielen weinenden (weiblichen) Zuschauern, inklusive mir (war klar).
Noch eine Bemerkung außerhalb der Einschätzung:
“Zum Kino gehört nunmal Popcorn”, dachten wir uns und kauften eine völlig überteuerte Packung Klebstoff. Vorfreudig schritten wir die Treppen zum Kinosaal hinauf – plopp lag ich inmitten überteuertem Popcorns auf der Treppe. Das es aber ja so überteuert war (erwähnte ich das bereits?), konnten wir es einfach nicht liegen lassen und haben alles wieder aufgesammelt und gegessen
Dreck reinigt den Magen hat meine Oma immer gesagt!


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