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It´s done!

Nachdem ich letztens meine letzte Praktikumsstunde hatte, habe ich heute meinen ausgefüllten Praktikumsschein zusammen mit Steffi, einer Leidensgenossin, im Praktikumsamt abgegeben [@ Steffi: Bestimme die Satzglieder, Wortarten und die Art des Nebensatzes im vorherigen Satz.]. Was eine Erleichterung. Es gab auch nichts zu beanstanden, alles war toll und Friede, Freude, Eierkuchen. Diesen historischen Moment haben wir festgehalten:

“Happy faces everywhere”

Außerdem habe ich heute meine erste und letzte Klausur für dieses Wintersemester geschrieben. Es ging um “Grammatische Basiskenntnisse für Sonderpädagogen”. Im Klartext, Wortarten, Satzglieder, Satzarten und Morphologische Besonderheiten bestimmen. Am Anfang des Semester war ich absolut verloren und mir rauchte nach jeder Sitzung der Kopf. Nach einer Weile sind wir dann aber alle kollektiv durchgestiegen und ich bin eigentlich ganz ruhig in die Klausur reingegangen. Finde sie war machbar und absolut fair. Meine Schwester und ihre Klassenkamerade hätten sich wahrscheinlich kringelig gelacht, denn sie hat (wohlbemerkt gerade in der 7. Klasse!!) letzte Woche eine Klassenarbeit zum gleichen Thema geschrieben…Schon erstaunlich wie schnell man so ein Zeug vergisst, wenn man ab der 8./9. Klasse sowas einfach nicht mehr macht. Da wendet man dann nur noch praktisch an… Na ja, habe mit einem fast schon zu guten Gefühl den Raum verlassen. Das war zumindest zu Schulzeiten meist trügerisch…Warten wir ab. Der Dozent hat versprochen bis zum Ende der Semesterferien zu brauchen. Weiß zwar nicht, warum das so lange dauert, aber ich kann es wohl nicht ändern.

Damit ist mein Semester heute auch schon so gut wie zu Ende. Morgen noch einmal Praktikum, am Donnerstag und Freitag habe ich frei. Ab jetzt also nur noch ZULA und keine Ausreden mehr. *seufz*

Das wars!

Gestern habe ich meine allerletzte Stunde im Rahmen eines Praktikums an der PH HD gehalten! Ja, ich habe tatsächlich schon alle 7 Praktikas absolviert. Es kommt mir selber komisch vor…Aber immerhin bin ich ja auch schon im 7. Semester und habe damit alles genau nach Vorschrift durchgezogen…

Muss sagen, dass es eigentlich schade ist. Ich habe die meisten Praktikas gerne gemacht, vom Grundschüler bis zum Berufsfachschüler alle Altersklassen unterrichtet. Dabei habe ich viel gelernt und nicht wie andere Lehramtsstudenten (in anderen Bundesländern oder Gymnasiallehramtsstudenten) bis zum Ende meines Studiums Angst vor der unbekannten Masse “Schüler”. Außerdem habe ich mindestens 4 Ordner an Unterrichtsmaterial zusammengestellt und werde es vorraussichtlich nie wieder nutzen, da ich keinen Überblick darüber habe. Aufgehoben wird es aber trotzdem. Vielleicht finde ich ja eines Tages ein geniales Ordnungssystem für das ganze Zeug…

Mein nächster offizieller Unterricht wird wahrscheinlich im Referendariat sein. Leider gibt es bis dahin keinerlei Highlights mehr in meinem Studium. Jetzt kommen nur noch so blöde tolle Sachen wie Zulassungsarbeit, Gutachten und als besonderes Schmanckerl: das STAATSEXAMEN!!! ;( Keine besonders tollen Aussichten!

Aber egal. So schnell wie das Studium bisher vorbei flog, werden wohl auch die restlichen zwei Semester es tun… :)

Schülerschwund

Gestern hielt ich im Praktikum die Stunde zu der ich auch meinen ausführlichen Unterrichtsentwurf (wer nicht weiß was das ist, schaut mal hier) abgeben musste. Es ging um die 5-Gang-Lesetechnik, die Stunde wurde in einer Klasse der Berufsfachschule I im Fach Methodentraining gehalten. Die Schüler sind hörgeschädigt und es sind nur 4 junge Frauen in der Klasse. Soweit die Grundvoraussetzungen.

In der Stunde hatte ich geplant die “Think-Pair-Share” Methode anzuwenden. Eine gute Methode um Schüler miteinander diskutieren zu lassen und dabei sicher zu stellen, dass jeder Schüler sich beteiligen kann, da er/sie sich vorbereiten konnte. Die Schüler denken also erst im stillen und alleine über eine Thematik nach (“Think”). Dann gehen sie mit einem Partner zusammen (“Pair”), erklären sich gegenseitig ihre Ideen und Gedanken, tauschen sich aus. Dann gehen die zwei mit einem anderen Paar zusammen (“Share”) und tauschen wieder ihre Gedanken aus. Am Ende kann dann auch noch einer aus der Gruppe bestimmt werden, der anderen Schülern die Ideen/Thematik/etc erklärt. Das war allerdings bei mir nicht geplant. Die Schülerinnen sollten ihre Ergebnisse nur auf einer Folie vorstellen.

So, kommen wir wieder zu meiner Stunde. Als ich früh ins Klassenzimmer kam, dachte ich mein Schwein pfeift!! Von 4 Schülerinnen waren leider nur 2 da!!! Die Think-Pair-Share Methode ist schon mit 4 Schüler grenzwertig und am Rande von sinnlos. Aber mit 2 Schülerinnen macht es wirklich gar keinen Sinn. Na ja, habe dann also diese Phase etwas verkürzt, die zwei haben alleine darüber nachgedacht und sich dann ausgetauscht…

War nicht weiter schlimm, aber in einer Lehrprobe wäre sowas richtig ärgerlich gewesen! Deswegen: Immer eine Notlösung für das “Worst-Case-Scenario” in peto haben!! :)

Lecker Muffintiere…

…oder sowas ähnliches habe ich heute gebacken. Anlass ist mein morgiger letzter Praktikumstag. Wahnsinn wie die Zeit verging – und schwupps ist das Praktikum um! Als kleines Dankeschön an die SchülerInnen und meinen Mentor habe ich mich heut nachmittag hingestellt, fleißig gebacken und verziert. Ergebnis sind Affen, Schweine, Koalaaähnliche Tiere und na jaaa, nennen wir sie Fantasietiere! Ich finde sie jedenfalls süß! :)

SDC11457

SDC11463aMein Favorit: Das Schweinchen! :)

Hoffentlich überleben sie den Transport und schmecken allen!

Kurzer Rückblick der letzten vier Wochen:

- Haben endlich unseren Urlaub gebucht: Es geht nach Tunesien! Sonne ahoi!

- Unser Kriebel entwickelt sich prächtig. Er hat ein Leben wie Gott in Frankreich – schwimmt in seinem 27° C warmen Wasser, sonnt sich unter der 40° C warmen Lampe und frisst ab und zu Leckereien…Ja, man kann nur neidisch sein! Mittlerweile ist nicht mehr ängstlich, läßt sich gut beobachten guckt mit uns Fernseh! :)

Sonst ist alles beim alten! :)

Pädagogisch wertvoll!

Heute fand die beschriebene Stunde zum Unterrichtsentwurf statt. Im zweiten Teil sind wir ja zum Experimentieren in den Schulhof gegangen, damit auch mal ein bisschen Wasser daneben gehen kann. Bevor wir rausgegangen sind, habe ich die Schüler noch mit hoch erhobenem pädagogischen Zeigefinger belehrt, dass ich hinterher niemanden sehen möchte der aussieht wie gebadet.

Draussen waren alle fleißig am experimentieren und ich hab einer Schülerin in mühevoller Kleinarbeit noch einmal versucht zu erklären und zu zeigen wie dieses Experiment mit dem Flaschen-Schlauch funktioniert. Halte also diesen Schlauch voller Wasser in der Hand, hebe mal die eine Flasche hoch, mal die Andere. Dann fragt sie mich wo sie das hinschreiben soll was sie jetzt gesehen hat. Ich zeige mit meiner Hand drauf, vergesse aber, dass ich in jeder Hand ein Schlauchende halte:

Paff: Voller Wasser! Herzlichen Glückwunsch! Schülerhose, Arbeitsblatt alles nass. Vor Schreck hab ich mir dann mit dem anderen Schlauchende noch den Rest des Wassers drüber geschüttet…

Kommentar der Schülerin: “Sie haben doch gesagt wir sollen uns nicht gegenseitig vollspritzen!”

Ich: “Ja, *muffelmuffel* weiß ich selber *grummelgrunz*”

P.s.: Sonst lief die Stunde aber ganz gut! Bin froh, dass ich es rum habe! :)