(Aus Zeitgründen erst jetzt, aber besser als nie…) Unseren Sommerurlaub verbrachten wir dieses Jahr gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Schwester in Moskau. Während in Deutschland Temperaturen unter 20° C herrschten und der Wind die Regentropfen nur so durch die Gegend trieb, waren wir in Moskau froh, wenn es mal weniger als 30° C waren – was selten der Fall war…Für eine schöne Städtereise mit vielen spannenden Besichtigungen eher nicht ideal, aber man kann das Wetter eben nicht ändern. So haben wir uns versucht damit abzufinden und immer fleißig geduscht und viel getrunken…
Der Regenschirm wurde für eine Woche zum Sonnenschirm umfunktioniert…
Da wir eine gute Reiseleitung (= mein Vater, der in Moskau studierte) dabei hatten, blieb uns keine Sehenswürdigkeit oder versteckte Attraktion verborgen. Moskau besticht durch seine monumentalen und historischen Bauwerke aber auch durch viele gut gepflegte Parkanlagen in denen man die Zeit verbringen kann.
Internetkabel im Wohnheim der Uni…
Für uns “Dorfmenschen” ist Moskau ein richtiges Abenteuer gewesen. Das fing beim täglichen Metro fahren an (sehr sehenswerte Metrostationen!) ging weiter mit unsäglichem Lärm, der auch nachts nicht abebbte, Massen an Fahrzeugen die sich über die Straßen schieben und Fahrweisen die einem kurzzeitig das Herz still stehen lassen…Eine ständige Geschäftigkeit und Hektik gehören da zum Alltag. Wirklich erstaunt hat mich, wie viele Leute da zu jeder Tages- und Nachtzeit unterwegs sind. Das ist man einfach nicht gewöhnt, da hier auf dem Dorf (ja, Heidelberg ist im Vergleich zu Moskau ein Dorf) spätestens um 18 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden. 
Roy und Sophia auf dem Roten Platz vor der Basilius-Kathedrale
Landeskundliche Eindrücke konnten wir ebenfalls sammeln während mehreren Besuchen bei meinem Onkel und seiner russischen Lebensgefährtin plus ihren Söhnen. Dort wurden wir mit herrlichen Köstlichkeiten, wie z.B. selbstgemachten Pelmeni, verköstigt.
Alles in allem eine sehr schöne Reise und auf jeden Fall eine Stadt die man gesehen haben sollte. Wenn man jedoch kyrillische Buchstaben nicht lesen und auch die russische Sprache nicht sprechen kann, wäre es anzuraten mit jemandem zu reisen der vorher Genanntes beherrscht. Beschilderungen in lateinischer Schrift oder gar englischer Sprache sind die absolute Ausnahme. Und besonders gut Englisch sprechen können die meisten Russen auch nicht…














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