Neeri On Tour…

ireen harlass über das tägliche leben und ihren weg zur lehrerin

Weiter im Text…

May6

Ich gebe zu hier war eine lange Pause, aber ich kam nicht wirklich dazu hier etwas zu schreiben und es gab eigentlich auch nicht viel zu berichten…Ab jetzt dürft ihr wieder öfter auf Beiträge hoffen. Versprechen will ich aber nichts! :)

Ende März habe ich mein Sonderschullehramtsstudium – und damit das 1. Staatsexamen – erfolgreich beendet und bestanden. Direkt nach der letzten Prüfung ging es zum sofortigen Tapetenwechsel in die Türkei ein bisschen entspannen. Dort hatten wir ein sehr empfehlenswertes Hotel und haben eine wirklich schöne erholsame Woche verbracht…

Kurz vor unserer Abreise habe ich auch noch tolle Nachrichten bekommen: Ab Mai (ergo seit dieser Woche) darf ich mich tagsüber um einen bezaubernden kleinen 3-Monate alten Junge kümmern. Darüber habe ich mich sehr gefreut!! Die Freude ist auch nach der ersten Woche noch nicht verflogen. Es macht unheimlich Spaß und der Kleine ist sooooo niedlich und ein fröhlicher Kerl.

Für alle die jetzt denken, bei uns gibt es in den nächsten Monaten auch Nachwuchs: Hier gibts nichts zu vermelden und so soll es auch erstmal bleiben! :) Aber eine gute Übung für später ist dieser kleine Mensch bestimmt…

In das Jahr der Feiern 2011 (zwei Hochzeiten, meine Eltern werden 100, Schulanfang, Jugendweihe etc.) starteten wir letztes Wochenende mit der Jugendweihe meiner Schwester Sophia. An dieser Stelle noch einmal herzlich Willkommen im Kreise der Erwachsenen! :)

Und zu guter Letzt hier noch ein kleiner Gruß an meine treue Leserin Jutta H. aus A.! Leider gab es in diesem Artikel nichts wirklich Neues für dich zu lesen! Aber das wird sich bestimmt auch mal wieder ändern! Grüße an die ganze Familie H. aus A. auch vom Roy! :)

It´s done!

February9

Nachdem ich letztens meine letzte Praktikumsstunde hatte, habe ich heute meinen ausgefüllten Praktikumsschein zusammen mit Steffi, einer Leidensgenossin, im Praktikumsamt abgegeben [@ Steffi: Bestimme die Satzglieder, Wortarten und die Art des Nebensatzes im vorherigen Satz.]. Was eine Erleichterung. Es gab auch nichts zu beanstanden, alles war toll und Friede, Freude, Eierkuchen. Diesen historischen Moment haben wir festgehalten:

“Happy faces everywhere”

Außerdem habe ich heute meine erste und letzte Klausur für dieses Wintersemester geschrieben. Es ging um “Grammatische Basiskenntnisse für Sonderpädagogen”. Im Klartext, Wortarten, Satzglieder, Satzarten und Morphologische Besonderheiten bestimmen. Am Anfang des Semester war ich absolut verloren und mir rauchte nach jeder Sitzung der Kopf. Nach einer Weile sind wir dann aber alle kollektiv durchgestiegen und ich bin eigentlich ganz ruhig in die Klausur reingegangen. Finde sie war machbar und absolut fair. Meine Schwester und ihre Klassenkamerade hätten sich wahrscheinlich kringelig gelacht, denn sie hat (wohlbemerkt gerade in der 7. Klasse!!) letzte Woche eine Klassenarbeit zum gleichen Thema geschrieben…Schon erstaunlich wie schnell man so ein Zeug vergisst, wenn man ab der 8./9. Klasse sowas einfach nicht mehr macht. Da wendet man dann nur noch praktisch an… Na ja, habe mit einem fast schon zu guten Gefühl den Raum verlassen. Das war zumindest zu Schulzeiten meist trügerisch…Warten wir ab. Der Dozent hat versprochen bis zum Ende der Semesterferien zu brauchen. Weiß zwar nicht, warum das so lange dauert, aber ich kann es wohl nicht ändern.

Damit ist mein Semester heute auch schon so gut wie zu Ende. Morgen noch einmal Praktikum, am Donnerstag und Freitag habe ich frei. Ab jetzt also nur noch ZULA und keine Ausreden mehr. *seufz*

Das wars!

January28

Gestern habe ich meine allerletzte Stunde im Rahmen eines Praktikums an der PH HD gehalten! Ja, ich habe tatsächlich schon alle 7 Praktikas absolviert. Es kommt mir selber komisch vor…Aber immerhin bin ich ja auch schon im 7. Semester und habe damit alles genau nach Vorschrift durchgezogen…

Muss sagen, dass es eigentlich schade ist. Ich habe die meisten Praktikas gerne gemacht, vom Grundschüler bis zum Berufsfachschüler alle Altersklassen unterrichtet. Dabei habe ich viel gelernt und nicht wie andere Lehramtsstudenten (in anderen Bundesländern oder Gymnasiallehramtsstudenten) bis zum Ende meines Studiums Angst vor der unbekannten Masse “Schüler”. Außerdem habe ich mindestens 4 Ordner an Unterrichtsmaterial zusammengestellt und werde es vorraussichtlich nie wieder nutzen, da ich keinen Überblick darüber habe. Aufgehoben wird es aber trotzdem. Vielleicht finde ich ja eines Tages ein geniales Ordnungssystem für das ganze Zeug…

Mein nächster offizieller Unterricht wird wahrscheinlich im Referendariat sein. Leider gibt es bis dahin keinerlei Highlights mehr in meinem Studium. Jetzt kommen nur noch so blöde tolle Sachen wie Zulassungsarbeit, Gutachten und als besonderes Schmanckerl: das STAATSEXAMEN!!! ;( Keine besonders tollen Aussichten!

Aber egal. So schnell wie das Studium bisher vorbei flog, werden wohl auch die restlichen zwei Semester es tun… :)

Schülerschwund

January21

Gestern hielt ich im Praktikum die Stunde zu der ich auch meinen ausführlichen Unterrichtsentwurf (wer nicht weiß was das ist, schaut mal hier) abgeben musste. Es ging um die 5-Gang-Lesetechnik, die Stunde wurde in einer Klasse der Berufsfachschule I im Fach Methodentraining gehalten. Die Schüler sind hörgeschädigt und es sind nur 4 junge Frauen in der Klasse. Soweit die Grundvoraussetzungen.

In der Stunde hatte ich geplant die “Think-Pair-Share” Methode anzuwenden. Eine gute Methode um Schüler miteinander diskutieren zu lassen und dabei sicher zu stellen, dass jeder Schüler sich beteiligen kann, da er/sie sich vorbereiten konnte. Die Schüler denken also erst im stillen und alleine über eine Thematik nach (“Think”). Dann gehen sie mit einem Partner zusammen (“Pair”), erklären sich gegenseitig ihre Ideen und Gedanken, tauschen sich aus. Dann gehen die zwei mit einem anderen Paar zusammen (“Share”) und tauschen wieder ihre Gedanken aus. Am Ende kann dann auch noch einer aus der Gruppe bestimmt werden, der anderen Schülern die Ideen/Thematik/etc erklärt. Das war allerdings bei mir nicht geplant. Die Schülerinnen sollten ihre Ergebnisse nur auf einer Folie vorstellen.

So, kommen wir wieder zu meiner Stunde. Als ich früh ins Klassenzimmer kam, dachte ich mein Schwein pfeift!! Von 4 Schülerinnen waren leider nur 2 da!!! Die Think-Pair-Share Methode ist schon mit 4 Schüler grenzwertig und am Rande von sinnlos. Aber mit 2 Schülerinnen macht es wirklich gar keinen Sinn. Na ja, habe dann also diese Phase etwas verkürzt, die zwei haben alleine darüber nachgedacht und sich dann ausgetauscht…

War nicht weiter schlimm, aber in einer Lehrprobe wäre sowas richtig ärgerlich gewesen! Deswegen: Immer eine Notlösung für das “Worst-Case-Scenario” in peto haben!! :)

Neues in 2010

January19

Der erste Blogeintrag 2010!!! ES WIRD ABER AUCH ZEIT, wird sich der Ein oder Andere denken. Dacht ich mir auch seit ein paar Tagen und deswegen gibt es heut mal wieder bisschen was zu lesen.

Ich wünsche natürlich allen Lesern noch ein gesundes Jahr 2010, viel Erfolg und maximale Freude an jedem Tag. Wie jedes Jahr frage ich mich auch 2010 wie lang man solche Wünsche eigentlich sagen/schreiben kann. Vor allem zu Leuten die man eben nicht so oft sieht…Na ja, spätestens im Februar ist Schluss! :)

Weihnachten 2009 ging gut über die Bühne trotz Erkältung und daraus resultierender Tabletteneinnahme um die Feiertage einigermaßen zu überstehen. Die Waage bestätigte mir auch prompt, dass das Weihnachtsessen bei allen sehr lecker war. Der Blick in den Küchenschrank läßt mich unbeschwert an die Zukunft denken. Denn sollte mal wieder so “ein schrecklicher und total unormaler eisiger Winter” wie letztes Weihnachten über Deutschland “hereinbrechen”, haben wir mehr als genügend Fettresverven in Form von Schokolade im Haus.

Jetzt haben mich die letzten Tage des Wintersemesters wieder im Griff. Im Februar gibt es noch eine Klausur die geschrieben werden will (Urgh – GRAMMATIK), ein ausführlicher Unterrichtsentwurf samt gehaltener Stunde die morgen abgeleistet werden will und natürlich mein “Langzeitprojekt” die wissenschaftliche Hausarbeit, auch Zulassungsarbeit (ZULA) genannt. Große Fortschritte sind da leider noch nicht zu verzeichnen und so werde ich die Semesterferien am Schreibtisch verbringen…

Aber es gibt auch Erfreuliches zu berichten:

1. Seit gestern haben wir unsere ersten richtigen Gardinen am Fenster. Also so mit Gardinenstange und allem PiPaPo…Sieht toll aus und macht was her. In den Ferien strebe ich eine Umgestaltung des Schlafzimmers an. Dies wird beinhalten ein neues Bett samt Matratzen (ohne wär auch blöd…) zu kaufen und die Wand neu zu colorieren. Seit ich das toll umgestaltete Schlafzimmer meiner Eltern gesehen habe, schwebt mir da was vor, aber ich muss mich da noch mit dem Liebsten und dem Budget vereinbaren :) Farbvorschläge dürfen gerne gemacht werden!

Gardine

2. Demnächst fliege ich zu meinem Bruder und seiner kleinen Familie. Mein kleiner Neffe will beschaut werden und die gute Ostseeluft wird mir neuen Aufwind für meine Zula geben – hoffe ich.

Das waren erstmal die Neuigkeiten aus 2010. Wie es weitergeht werdet ihr hoffentlich hier erfahren, evtl auch mal wieder etwas öfter… :)

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