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…ist das Motto des Monats.

Wer rechts in den aktuellen Countdown schaut, der wird feststellen, dass der Beginn meines Referendariats nicht mehr weit entfernt ist. Bei der Anmeldung zum Referendariat hieß es, dass man Anfang/Mitte Dezember damit rechnen kann zu erfahren welchem Seminarstandort man zugeteilt wurde. Darauf sind natürlich alle sehr gespannt. Denn es steht nicht weniger auf dem Spiel als Fernbeziehung für 1,5 Jahre oder nicht… Nach meiner Auffassung ist Anfang Dezember nun eigentlich schon so gut wie vorbei. Hier und da bekommt man auch mit, wie jemand mitgeteilt bekommen hat wo er hinkommt. Manche Seminare verschicken Mails, andere rufen einen an. Nur bei mir (und vielen anderen Wartenden) meldet sich niemand. Das ist sehr frustrierend, denn man will es doch jetzt endlich wissen!!! Gefühlt alle 5 Minuten check ich meine Mails, mein Telefon liegt griffbereit und bei einer unbekannten Nummer kriege ich Hitzewallungen. Trotzdem kommt einfach nichts.

Liebe Seminarleiter! Bitte macht es doch nicht so wahnsinnig spannend! Es ist doch jedes Jahr die gleiche Prozedur und die Anwärterzahlen müssten auch ungefähr kalkulierbar sein. Warum dauert das so lange? Nur wenn ihr mir meinen Seminarwunsch erfüllt sehe ich euch diese lange Wartezeit nach… :)

In der Zwischenzeit bleibt nur: DAUMEN DRÜCKEN!!! Und zwar alle!!!

Danke.

Wenn ich dem heutigen Tag einen Titel geben müsste (ähnlich wie im Film “Das Streben nach Glück” mit Will Smith, falls den außer Hannah und mir jemand gesehen hat…) dann wäre es wohl: “WARTEN“.

Es ging los 8 Uhr, mit dem Englischseminar “New York”. Wir hatten die Aufgabe in Gruppen Lehrbücher zu evaluieren, welche sich im Lesesaal der PH befinden. Dieser Lesesaal machte aber erst 9 Uhr auf, wie wir dann feststellen durften. Da keiner der Tutoren daran gedacht hatte, die Materialien am Vortag zu holen oder zu kopieren, saßen wir 1 Stunde tatenlos herum und haben – gewartet.

Weiter ging es zur Segmentsprüfungsanmeldung (was ein langes Wort). Da sich sehr viele zum Staatsexamen oder zur Segmentprüfung anmelden wollten habe ich dort geschlagene 2, 25 h – gewartet. Der eigentliche Prozess ging dann recht flott, aber 2,25h Lebenszeit floßen ungenutzt dahin… :(

Dann weiter zum Councelling für das Englischpraktikum. Und wie könnte es anders sein: 30 Minuten warten

Am Bahnhof eine halbe Stunde auf den Zug – gewartet. Dabei hat eine Oma, auf dem Weg zu einer Beerdigung in St. Ilgen, alle Gefühlszustände die ein Mensch so haben kann durchgemacht und gleich auch mit mir geteilt. Erst weinte sie, dann freute sie sich über die besonders schöne farbliche Abstimmung zwischen meinem roten Fahrrad und dem ebenso roten Rucksackes. Dann war sie wieder traurig, besorgt ob ich es mit dem Fahrrad in den Zug und auch wieder heraus schaffe, glücklich über ihr 82 Jahre langes Leben und meine pure Anwesenheit. Hilfe! :)

Dann ging es zum Arzt (wegen Heuschnupfen) und dort wieder 45 min – gewartet.

Jetzt warte ich nur noch auf den nächsten Tag! :)