Unser Kriebel hat den Urlaub übrigens auch gut überstanden. Er wurde von einer Arbeitskollegin von mir versorgt und hat eine Woche lang seine Ruhe gehabt. Damit er auch etwas Gesellschaft hat, vor allem wenn wir beide ab jetzt wieder außer Haus sind, haben wir ihm gestern etwas Gesellschaft gekauft. Und zwar fünf kleine Neonfische. Sollte eigentlich auch ein kleines Leckerli für ihn sein, aber er interessiert sich nicht die Bohne für die Kleinen. Zumindest macht er so einen Eindruck…Ist aber auch nicht schlimm, es sieht ganz lustig aus, wie die Fünf sich von der Strömung treiben lassen und durchs Aquarium jagen…Vielleicht werden sie ja Freunde…
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Diese Woche war in vielerlei Hinsicht ereignisreich – und teuer. Es fing damit an, dass Roy sich ein Netbook gekauft hat.
Am Donnerstag habe ich in den Werbeprospekten (ja, ich hab Ferien und Zeit für sowas…) ein schickes Sofa gefunden, was uns beiden sofort zusagte. Da wir unseren Zweisitzer zu klein finden, suchen wir schon eine ganze Weile. Also sind wir am Samstag ins Möbelhaus gefahren (nicht ins Blau-Gelbe), haben uns das Sofa angeschaut, hineinverliebt – und sofort gekauft. Leider kommt es erst in ca. 9 Wochen. Das nervt ganz schön, denn das ist quasi Ende Oktober erst!!!
Und wie bereits angekündigt haben wir heute unser neues Familienmitglied geholt…Was ein/e Süße/r (das Geschlecht kann man erst mit ca. 3 Jahren feststellen). Den ganzen Vormittag haben wir noch über einen möglichen Namen nachgedacht. Ich war ja für MJ oder Jacko, weil Schildkröten um die Nase herum Michael Jackson sehr ähnlich sind. Aber ich konnte mich leider nicht durchsetzen. Jetzt nennen wir sie/ihn “Kriebel”. Das ist eines unser Lieblingsworte auf Vogtländisch.
Und da er/sie bestimmt ein kleines Schlitzohr wird, passt es super. Jetzt sitzen wir vorm Aquarium und beobachten unseren Kriebel bei allem was er macht.
Kriebel untersucht derweile neugierig alle Ecken seines neuen Zuhauses…
Und so sieht unser Kriebel aus:
Im Vergleich mit einem 2 Euro Stück:
Im Wasser herumfloaten macht Spaß:
Im Dezember hat Roy mir eine Wasserschildkröte geschenkt. Da wir/ich aber nicht Irgendeine wollten, mussten wir die Aktion erstmal auf Eis legen
, da diese Art (Südliche Zierschildkröte) nur beim Züchter gekauft werden kann.
Jetzt im Juli sind die Ersten geschlüpft und können bald “ausziehen” (O-Ton Züchterin). Genauer gesagt am Wochenende. Daher haben wir gestern das Aquarium für die kleine Schildi fertig gemacht. Will heißen alle Geräte angeschlossen, Wasser rein – es ist dicht! – Pflanzen und noch einen Sonnenplatz gebaut. Uns gefällt es ganz gut, wir hoffen der Kleinen auch. Derzeit hält noch die Stoffschildi Wache…
Namensvorschläge können gerne noch gemacht werden. Obwohl ich schon ziemlich genau weiß wie er/sie heißen wird. Aber vllt fällt euch ja noch was viel besseres ein!
Heute fand die beschriebene Stunde zum Unterrichtsentwurf statt. Im zweiten Teil sind wir ja zum Experimentieren in den Schulhof gegangen, damit auch mal ein bisschen Wasser daneben gehen kann. Bevor wir rausgegangen sind, habe ich die Schüler noch mit hoch erhobenem pädagogischen Zeigefinger belehrt, dass ich hinterher niemanden sehen möchte der aussieht wie gebadet.
Draussen waren alle fleißig am experimentieren und ich hab einer Schülerin in mühevoller Kleinarbeit noch einmal versucht zu erklären und zu zeigen wie dieses Experiment mit dem Flaschen-Schlauch funktioniert. Halte also diesen Schlauch voller Wasser in der Hand, hebe mal die eine Flasche hoch, mal die Andere. Dann fragt sie mich wo sie das hinschreiben soll was sie jetzt gesehen hat. Ich zeige mit meiner Hand drauf, vergesse aber, dass ich in jeder Hand ein Schlauchende halte:
Paff: Voller Wasser! Herzlichen Glückwunsch! Schülerhose, Arbeitsblatt alles nass. Vor Schreck hab ich mir dann mit dem anderen Schlauchende noch den Rest des Wassers drüber geschüttet…
Kommentar der Schülerin: “Sie haben doch gesagt wir sollen uns nicht gegenseitig vollspritzen!”
Ich: “Ja, *muffelmuffel* weiß ich selber *grummelgrunz*”
P.s.: Sonst lief die Stunde aber ganz gut! Bin froh, dass ich es rum habe!
Nächste Woche ist der (für mich) große Tag des Tagespraktikums: die Stunde zum Unterrichtsentwurf.
Diese sollte möglichst besonders gut sein, schließlich hat man sich im günstigsten Falle sehr ausführlich mit der Planung beschäftigt. Ich plane und mache nun schon seit der Exkursionswoche Ende Mai daran herum. Ich war noch nie so unzufrieden mit einem Unterrichtsentwurf wie dieses mal. Und noch nie hat mich ein Exemplar so viel Nerven gekostet. ![]()
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